Der tägliche Sexismus im dreckigsten aller Wahlkämpfe

Die Linken beflegeln die Damen Hörbiger, Horten, Grohmann und Stenzel. Sie irren sich, wenn sie meinen, sich so bei den Wählerinnen einwamperln zu können.

Die Linken beklagen lauthals, und meist auch völlig zu Recht, den latenten Sexismus in den abfälligen Bemerkungen ihrer Gegner über die Parteivorsitzende der SPÖ. Aber wenn der rote Gewerkschaftsboss Katzian im Wiener Gasometer Heidi Horten als „Aufg’spritzte mit der Zwei-Millionen-Kette“ beleidigt, regt sich kein Lüfterl im Hain der Menschenfreundinnen und -freunde. Da herrscht klammheimliche Freude, denn gegen rechts sind alle Mittel recht. Heidi Horten, die großzügige Förderin von Sport und Kultur, hat auf rechtlich einwandfreie Weise für die ÖVP gespendet. An den Schandpfahl mit ihr!

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Nur „Kümmerer“ haben noch die Chance, Wahlen zu gewinnen « DiePresse.com

Von Sachsen und Brandenburg ergeht auch eine Mahnung an Österreich, die Reformen fortzusetzen. Ohne eine erneuerte VP-FP-Koalition wird das nicht gehen.

Die große Mehrheit der Österreicher hat es enorm geschätzt, dass sich die türkis-blaue Regierung auf die Arbeit konzentrierte und interne Konflikte lange Zeit nicht in aller Öffentlichkeit austrug. In weniger als zwei Jahren konnte jedoch nicht mehr erreicht werden, als erste Reformen in Gang zu setzen. Es liegt im Interesse des Landes, dass diese Politik fortgesetzt wird. Mit den Sozialdemokraten, den Grünen oder den nach links driftenden Neos wird das nicht gehen. Letztlich führt an der FPÖ kein Weg vorbei. Damit wird sich die ÖVP abfinden müssen, wenn sie auf der Überholspur bleiben möchte.

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Harry und Meghan in einem Sommer schamloser Heuchelei « DiePresse.com

Klimawandel-Terminator Arnold Schwarzenegger fährt mit einem Hummer (spricht: Hammer) zum Bäcker und fordert dazu auf, Kleider in der Luft zu trocknen statt im Wäschetrockner; der Weltklima-Missionar Leonardo DiCaprio, der vor drei Jahren die linke Hollywood-Schickeria mit einer flammenden Rede bei der Oscar-Preisverleihung entzückte, lädt neuerdings Superpromis ein, mit seinem Privatjet zu Klimakonferenzen zu fliegen, statt ihre eigenen zu starten.

Die Google-Gründer Brin und Page besitzen eine Megajacht, eine Boeing 767 und einen Privatflughafen, fahren aber natürlich Elektroautos. Ihnen allen sei es unbenommen, ihren Reichtum zu genießen. Unerträglich ist nur ihre grenzenlose Heuchelei.
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Wie lang hält Greta Thunberg den Rummel noch durch?

Der Segeltörn nach New York ist der bisher spektakulärste PR-Gag des Thunberg-Clans. Aber die Medienblase könnte auch platzen und ihre Heldin ausspucken.

Wie naiv muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass es ein Schulmädchen ohne massive Unterstützung zu so durchschlagendem Erfolg gebracht hätte? Längst ist bekannt, dass der Investor Ingmar Rentzhog und seine Partner Greta professionell managen. Ein „klimagemäßer“ Umbau stellt gewaltige Profite in Aussicht, die nur realisiert werden können, wenn die Politik mitspielt.

Dem dient Gretas Segeltörn nach New York. Die superschnelle Malizia II gehört einem deutschen Investor. Mit an Bord: Super-Skipper Boris Herrmann, Pierre Casiraghi (Prinz von Monaco), Vater Svante Thunberg und ein Kameramann, der Greta auf Schritt und Tritt begleitet. Geldadel und Thunberg-Clan gemeinsam für die Rettung des Planeten. Damit der Rubel rollt.

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Geschichtspolitik: Eine Hütte in Gori, ein Haus in Braunau

Der Streit um die Enteignung des Hitler-Geburtshauses ist beendet. Jetzt geht es um eine vernünftige Nutzung, und dafür gibt es längst ein gutes Konzept.

Braunau am Inn, Salzburger Vorstadt 15, ein Biedermeierhaus unter Denkmalschutz. In einer Wohnung dieses Hauses kam am 20. April 1889 Adolf Hitler auf die Welt. Es als „Hitler-Haus“ zu bezeichnen, ist eine Irreführung, denn in Braunau hielt sich die Familie nur drei Jahre auf, dann übersiedelte sie nach Passau. Die Kontroverse darüber, was man mit dem Gebäude anfangen sollte, ist fast noch grotesker als die georgische.

Während dort der Nationalismus die Erinnerung an den „größten Georgier aller Zeiten“ hochhält, regiert in Österreich die Kultur der Verdrängung und des Verschweigens. Der absurdeste Vorschlag kam 2016 vom damaligen Innenminister Wolfgang Sobotka, der das Haus gleich ganz schleifen lassen wollte „wie das Fritzl-Haus in Amstetten“. Eine von der Regierung Kern einberufene Kommission schlug vor, es gründlich umzubauen, um „Wiedererkennungswert“ und „Symbolkraft“ auf Dauer zu unterbinden. Das Haus wurde enteignet. Am Montag entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Streit mit der Alteigentümerin über die Höhe der Entschädigung zugunsten der Republik.

Dieser kommt es vor allem darauf an, dass das Haus nicht für NS-Wiederbetätigung missbraucht wird. Um das zu verhindern, stehen ihr alle rechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung.

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