Islamismus? Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

Die Reaktionen auf die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty zeigen, dass die Gefährdung durch den politischen Islam immer noch unterschätzt wird.

Zwischen 2000 und 2015 gab es in Deutschland zehn geplante und zwei ausgeführte islamistische Terrorakte. Allein im Jahr 2016 hingegen gelangen fünf von zehn Anschlagsplänen: „In mindestens fünf Fällen waren Minderjährige beteiligt, in sieben von zehn Fällen hatten sich Täter oder Verdächtige als Geflüchtete ausgegeben“. Da Hunderttausende Migranten aus Asien und Afrika unkontrolliert die Grenzen passierten, konnten Kriminelle und Terroristen problemlos unter mehreren Identitäten Asylanträge stellen. Hans-Georg Maaßen, damals Chef des Verfassungsschutzes, hatte die Regierung Merkel vergeblich vor den Plänen des IS gewarnt, Attentäter als Flüchtlinge einzuschleusen. Der Tunesier Amri, der mit einem gekaperten Sattelschlepper das Massaker auf einem Berliner Weihnachtsmarkt anrichtete, war 2015 als „Flüchtling“ nach Deutschland gekommen.

Im August 2020 rammte ein islamistischer Asylwerber mit seinem Wagen auf der Berliner Stadtautobahn Motorräder und Autos. Am 4. Oktober ging ein 20jähriger Syrer in Dresden aus Schwulenhass mit dem Messer auf zwei Männer los, von denen einer starb. Es dauerte fast drei Wochen, bis das Motiv des Verbrechens mitgeteilt wurde, obwohl der Täter den Behörden längst als IS-Sympathisant bekannt war. Die Enthauptung Samuel Patys schockierte Europa dann jedoch dermaßen, dass sogar der SPD-Linke Kevin Kühnert davor warnte, den islamistischen Terror weiter zu ignorieren. Der Vorwurf stehe im Raum, schrieb er im „Spiegel“, in linken Weltbildern gebe es „richtige“ und „falsche“ Opfer oder Täter. Die Botschaft ist leider noch lange nicht bei allen angekommen.

Keiner habe Paty aufgetragen, „ausgerechnet die Mohammed-Karikaturen zu diskutieren“, kommentierte zum Beispiel eine Leserin vorige Woche meine Kolumne. Solidaritätsbekundungen wie im Fall George Floyd forderten eh nur „privataufgeregte Kommentatoren“, die nicht unterscheiden könnten „zwischen der Wahnsinnstat eines irregeleiteten Teenagers und der (Un)tat eines Polizeibeamten“. Islamismus? Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen.

Ein Gedanke zu „Islamismus? Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

  1. Bernd Hafner

    Wie wir an der letzten Tat sehen, sind Muslime unter Generalverdacht zu stellen und haben generell in Europa nichts zu suchen .Der Täter ist am 20.9.aus Tunesien in Lampedusa eingereist, Asylansuchen in Italien wurde abgelehnt .Da die dortigen Behörden, wie überall in Europa, so dumm sind und Asylwerber bis zum Bescheid nicht in Verwahrung nehmen, verschwand er nach Frankreich ,um dort zu morden.

    Im März 2011(!) reiste Marine le Pen nach Lampedusa und warnte vor der Flüchtlingsaufnahme, weil 70% nach Frankreich wollten
    .https://www.diepresse.com/641661/le-pen-in-lampedusa-uns-droht-migranten-invasion

    Logik: wäre die Warnung der pöhsen Rechten ernst genommen worden ,könnten die 3 Toten noch leben.
    Wir warten auf engagierte Demonstrationen der europäischen Islamverbände, Welcomer und Teddybärenwerfer, sowie der Omas gegen rechts und einer Abordnung aus Berlin mit Seehofer, Rackete und Merkel an der Spitze.
    Auch eine Abordnung der EU-ler sollte dabei sein.

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