Mit der Antisemitismus-Keule gegen eine eigensinnige Künstlerin

Statt linke Haltung zu bekunden, vertraut Lisa Eckhart stur der eigenen hypertrophen Intelligenz. Das geht nicht. Schon gar nicht im linksgrünen Hamburg.

Nehmen wir an, unsere nicht wirklich wache, aber schon sehr „woke“ Demokratie würde allen Minderheiten das Recht auf eine humorpolizeilich überwachte witzbefreite Zone garantieren. Dann dürften endlich nur noch Blondinen über Blondinen, alte Männer über alte Männer und Burgenländer über Burgenländer witzeln.

Der Witz im Witz ist allerdings der, dass sich weder Hollaender noch Eckhart über Juden lustig macht. Sie verarschen nicht die Juden, sondern die Antisemiten. Dazu verwenden sie das Stilmittel der Persiflage, der Verspottung durch Überzeichnung, das seit der Antike zum Repertoire der Satire gehört. Sie entlarven das antisemitische Ressentiment, indem sie es ad absurdum treiben. Tut mir leid, es ist immer peinlich, einen Witz erklären zu müssen, aber das bleibt einem leider nicht erspart. „Wer Lisa Eckart Antisemitismus vorwirft, muss entweder geistesgestört sein oder böswillig“, sagt Dieter Nuhr. Oder schwer von Begriff.

Gar nicht witzig, sondern regelrecht beängstigend ist es, warum der Auftritt Lisa Eckharts beim Literaturfestival im Hamburger „Nochtspeicher“ abgesagt wurde. Die Betreiber des Lokals fürchteten, durchaus zu Recht, dass die Schlägerbrigaden des von linken und grünen Politikern nicht nur geduldeten, sondern eifrig geförderten „Antifaschismus“ die Veranstaltung sprengen würden.

„Wir weichen einer Gewalt, aber es gibt auch keinen eleganten Weg, der Gewalt nicht zu weichen“, sagte Festival-Chef Hansen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Um Polizeischutz wolle man nicht bitten, weil dies jede weitere Aktivität in diesem „linken Viertel“ Hamburgs verhindern würde. Feigheit hat den Nazis den Boden bereitet, jetzt bereitet sie den Boden für einen linken Totalitarismus, der mit Nazi-Methoden operiert.

Terrorisiert wird eine Künstlerin, die sich nicht in den Mainstream einordnet. Wer auf strunzdumme Schmähung setzt, braucht die „Antifaschisten“ natürlich nicht zu fürchten. Weder ein Böhmermann, der die Österreicher pauschal als debil beschimpft, noch die „Taz“-Kolumnistin, die vor wenigen Wochen alle Polizisten auf der Müllhalde entsorgen wollte.

Ein Gedanke zu „Mit der Antisemitismus-Keule gegen eine eigensinnige Künstlerin

  1. Bernd Hafner

    Die politische Korrektheit bezeichnet die Wahrheit als Lüge und negiert bekanntlich Fakten,die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.Ausgehend von amerikanischen Universitäten,steht beispielgebend die Harvard University.Der Intelligenzforscher Arthur Jensen(1923-2012) erhielt von ihr den Auftrag,die Intelligenzunterschiede verschiedener Ethnien zu untersuchen,da die Schwarzen durchschnittlich schlechter abschnitten.Da es hier tatsächlich gravierende Unterschiede gab-die schwarzen Kinder schnitten wesentlich schlechter ab-wurden seine Ergebnisse wegen der öffentlichen Proteste von der Universität,die ihm den Auftrag gegeben hatte,nicht veröffentlicht,also klare Faktenunterdrückung. Diese Feigheit ist auch heutzutage zu finden,da Unis Vorträge von rechtsgerichteten Autoren oder Wissenschaftern einfach absagen mit dem verlogenen Argument,die Sicherheit nicht gewährleisten zu können. An diversen österreichischen Unis ist es nicht opportun,Negatives über den Islam zu sagen.Diese Haltung geht vom Rektorat aus und Studenten müssen sich überlegen,ob es sinnvoll ist,sich ,in ihren Abschlussarbeiten allzu kritisch mit dieser Religion auseinanderzusetzen.Mein Ersuchen an einen Wiener Evolutionsbiologen,ein Referat über -Migration,Chancen und Gefahren-wurde telefonisch mit folgendem Satz abgelehnt: „Ich werde nicht kommen und sie werden auch keinen finden.Es will sich ja niemand in die Nesseln setzen.“
    Die Wissenschaft ist also auch nicht mehr frei und passt perfekt in das Geschehen um Lisa Eckhart.
    Erkennbar ist also,dass Wissenschaftler Angst haben,Ergebnisse zu veröffentlichen,die dem linken,beschränkte Mainstream widersprechen.
    Wie ein europaweit bekannter Starjournalist gemeint hat,sei ja die Feigheit ein wichtiges Anstellungserfordernis für Journalisten.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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