„Das Huhn töten, um die Affen zu warnen“

Die linke Kampagne gegen den Historiker Lothar Höbelt ist ein Alarmzeichen, das nicht ignoriert werden darf. Wann wachen der Rektor und die zuständigen Minister endlich auf?

Höbelt hat weder gegen das Verbotsgesetz verstoßen noch sich antisemitisch, rassistisch oder sonst wie rechtsextrem geäußert. Alle Anschuldigungen beruhen auf Hörensagen. Vorgeworfen wird ihm nicht, was er geschrieben hat, sondern wo seine Texte erschienen sind und wer dort noch alles publiziert hat. Was rechtsextreme Publikationen sind, befinden übrigens meist Linksradikale, die sich als Experten für Rechtsextremismus ausgeben.

Höbelt stehe „an der Grenze zum Rechtsextremismus“, schreibt „Der Standard“ (21.1.). Diese Grenze verschiebt sich immer weiter nach links. In den mehr als 20 Jahren, in denen Höbelt an der Uni Wien lehrt, gab es keine Proteste gegen ihn. Warum ausgerechnet jetzt?

Von Amerika ausgehend hat die kulturrevolutionäre Welle die europäischen Universitäten erfasst. Bisher hatten sie den Ruf, eigenständiges Denken zu lehren. Indes verwandeln sie sich immer mehr in Parallelwelten, in denen linke Seilschaften diktieren, was Professoren und Studenten denken und sagen dürfen. Wer sich ihnen widersetzt, gefährdet seine Karriere und muss neuerdings sogar auf vermummte Schläger vor dem Hörsaal gefasst sein. Der Angriff auf Höbelt gilt nicht nur ihm. „Das Huhn töten, um die Affen zu warnen“ hieß diese Methode in der chinesischen Kulturrevolution.

https://www.diepresse.com/5755952/krawall-nach-dem-motto-bdquodas-huhn-toten-um-die-affen-zu-warnenldquo

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