Klimapolitik: Angst ist ein schlechter Ratgeber, besonders in der Politik

Mit der „Klimakatastrophe“ fängt man Wähler. Um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, brauchen wir statt Angstmacherei Optimismus und Zuversicht.

Es gibt kein „natürliches Gleichgewicht“, das wir bewahren könnten, keine „Idealtemperatur“, die anzustreben wäre. Die Anmaßung, den Klimawandel „einzufrieren“, ist lächerlich. Statt dogmatisch an dem Ziel festzuhalten, den Anstieg der Durchschnittstemperatur, gemessen an der Zeit vor der Industrialisierung, auf zwei Grad zu begrenzen, sollte eine realistische Kosten-Nutzen-Analyse angestellt werden. Ungeachtet des Kyoto-Protokolls und einer Vielzahl von nationalen Initiativen hat sich der CO2-Ausstoß seit 1990 verdoppelt, und er wird weiter ansteigen, solang wir auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Statt ihre Verwendung zu verbieten, müsste alles getan werden, um Technologien zu entwickeln, die sie einmal wirklich ersetzen können.

In Wien zogen am vergangenen Freitag Tausende Klimabewegte, unter ihnen zahlreiche Politiker, am Burgtor vorbei, an dem ein Transparent mit der Aufschrift „Capitalism Kills Our Future“ hing. „Capitalism Saves Our Future“ wäre die richtige Losung gewesen. Statt die Marktwirtschaft zu bekämpfen, brauchen wir die besten Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und industrielle Produktion, um die negativen Folgen des Klimawandels (es gibt auch positive!) so gering wie möglich zu halten.

https://www.diepresse.com/5700032/angst-ist-ein-schlechter-ratgeber-besonders-in-der-politik#kommentare

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