Archiv für den Monat September 2019

Gott schütze uns vor Grönemeyers „offener Gesellschaft“

Der ultralinke Rock-Opa rief in der Wiener Stadthalle zu einer Diktatur gegen „rechts“ auf. Unsere „Antifaschisten“ finden das eigentlich ganz in Ordnung.

Nicht das Gegröle des Rock-Opas, sondern seine Sager verdienen Aufmerksamkeit. Auf diesen Satz kommt es an: „Wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns, zu diktieren (!), wie eine Gesellschaft auszusehen hat.“ Grönemeyer brüllte: „Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so.“

Nun gibt es aber nicht nur durchgeknallte Rocker, Punker und Rapper. Es gibt auch Böhmermann und Dutzende andere gebührenfinanzierte „Antifaschisten“, die uns diktieren möchten, was wir zu denken, zu sagen und zu tun hätten. Es ist politisch korrekt, sehr einträglich und der Karriere förderlich, gegen den eingebildeten Faschismus anzukämpfen.

„Der Widerstand gegen Hitler und die Seinen wird umso stärker, je länger das Dritte Reich zurückliegt“, sagte Johannes Gross. 74 Jahre nach dem apokalyptischen Ende des Nationalsozialismus steht der Antifaschismus der Nazi-Enkel vor dem Problem, dass er ohne eine nennenswerte Anzahl von Faschisten und/oder Nazis zu einer Lächerlichkeit verkommt. Es gab noch nie so wenige von diesen politischen Kriminellen wie heute, und es gab noch nie so viele virtuelle Antifaschisten, nicht einmal 1968 ff. Um dieses krasse Missverhältnis auszubalancieren, muss sich der neue Antifaschismus neue Nazis erfinden.

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Der tägliche Sexismus im dreckigsten aller Wahlkämpfe

Die Linken beflegeln die Damen Hörbiger, Horten, Grohmann und Stenzel. Sie irren sich, wenn sie meinen, sich so bei den Wählerinnen einwamperln zu können.

Die Linken beklagen lauthals, und meist auch völlig zu Recht, den latenten Sexismus in den abfälligen Bemerkungen ihrer Gegner über die Parteivorsitzende der SPÖ. Aber wenn der rote Gewerkschaftsboss Katzian im Wiener Gasometer Heidi Horten als „Aufg’spritzte mit der Zwei-Millionen-Kette“ beleidigt, regt sich kein Lüfterl im Hain der Menschenfreundinnen und -freunde. Da herrscht klammheimliche Freude, denn gegen rechts sind alle Mittel recht. Heidi Horten, die großzügige Förderin von Sport und Kultur, hat auf rechtlich einwandfreie Weise für die ÖVP gespendet. An den Schandpfahl mit ihr!

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Nur „Kümmerer“ haben noch die Chance, Wahlen zu gewinnen « DiePresse.com

Von Sachsen und Brandenburg ergeht auch eine Mahnung an Österreich, die Reformen fortzusetzen. Ohne eine erneuerte VP-FP-Koalition wird das nicht gehen.

Die große Mehrheit der Österreicher hat es enorm geschätzt, dass sich die türkis-blaue Regierung auf die Arbeit konzentrierte und interne Konflikte lange Zeit nicht in aller Öffentlichkeit austrug. In weniger als zwei Jahren konnte jedoch nicht mehr erreicht werden, als erste Reformen in Gang zu setzen. Es liegt im Interesse des Landes, dass diese Politik fortgesetzt wird. Mit den Sozialdemokraten, den Grünen oder den nach links driftenden Neos wird das nicht gehen. Letztlich führt an der FPÖ kein Weg vorbei. Damit wird sich die ÖVP abfinden müssen, wenn sie auf der Überholspur bleiben möchte.

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