Archiv für den Monat Januar 2019

Wer sich den Linken widersetzt, wird als „Nazi“ diffamiert « DiePresse.com

Im „Kampf gegen rechts“ sind alle Mittel recht – vom Datenklau bis zur physischen Gewalt. Der neue „Antifaschismus“ kopiert bedenkenlos faschistische Methoden.
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Weihwasser nützt nichts gegen Kurz und seine Reformen « DiePresse.com

Der Konflikt zwischen gemein- und marktwirtschaftlichen Lösungen wird seit dem 19. Jahrhundert auch in der katholischen Kirche ausgetragen. Sebastian Kurz wird heute von den Has-beens in der ÖVP über die Liberallalas in den Medien bis zu den Ultras im linken Echokammerl Verrat an der christlichen Soziallehre vorgeworfen, um ihn in den Augen von konservativen Wählern zu diskreditieren.

Dabei wird immer wieder Solidarität mit Nächstenliebe gleichgesetzt. Aber während Nächstenliebe individuell und uneigennützig ist, unterliegt die Solidarität dem sozialen Prinzip „Do ut des“ (ich gebe, damit du gibst). Jede Versicherung ist ihrem Wesen nach solidarisch.

Der weit größere Beitrag, den die Starken, Gesunden und Erfolgreichen leisten, kommt den Schwachen, Kranken und Bedürftigen zugute. In einem gerechten System könnten jedoch nur die Anspruch auf Leistungen erheben, die sich nicht selber helfen können, und nicht die, deren Lobby stark genug ist, um vom Staat Leistungen zu erpressen (Kern-Slogan: „Holen sie sich, was ihnen zusteht“). In einem von politischer Gängelung befreiten und dem Wettbewerb ausgesetzten System der Gesundheits- und Sozialversicherungen würde Kostenwahrheit herrschen. Das wäre sehr hilfreich, denn in unserer Welt der knappen Güter ist nur die göttliche Gnade unbegrenzt.
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Ein neues Kapitel in der amerikanischen Nahost-Politik « DiePresse.com

Donald Trump zieht die US-Soldaten aus Syrien ab. Verzichtet Washington auf militärische Interventionen im Nahen Osten? Dafür wäre es jetzt höchste Zeit.

Trump ist es in erstaunlich kurzer Zeit gelungen, den Islamischen Staat fast völlig zu zerschlagen. Der IS kontrolliert nur noch einige Dörfer an der Grenze zum Irak, das reicht nicht als sichere Basis für weltweit operierende Terroristen. Die Gefahr, die vom IS für Amerika ausging, scheint gebannt zu sein. Von der Illusion, Washington könnte doch noch einen Regimewechsel in Syrien erreichen und eine dauerhafte Friedensordnung implementieren, hat sich Trump zum Glück gelöst. Es ist nicht die Aufgabe der USA und es liegt auch nicht in ihrer Macht, verfeindete muslimische Parteien mit Waffengewalt daran zu hindern, sich gegenseitig umzubringen.

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