Ist Europa noch christlich oder schon global humanitär? « DiePresse.com

Eine neue wissenschaftliche Religion setzt sich durch. Sie kommt aus ohne Gott, ohne Nation und Familie – und sie erhebt Anspruch auf universelle Gültigkeit.

Die heute im Westen nahezu unumstritten herrschende öffentliche Meinung sieht in Religion, Familie und Nation, in kommunaler und lokaler Selbstbestimmung, in Klassenstolz und Klassensolidarität gleichermaßen lästige Hindernisse auf dem Weg in eine neue, „wissenschaftlich“ geplante globale Ordnung ohne Grenzen, die der Weltbevölkerung ihre Ziele oktroyiert – von den Umsiedlungen im kontinentalen Maßstab bis hin zur Rettung des Planeten vor einer angeblich drohenden Klimakatastrophe.

Der französische Philosoph Pierre Manent sagt: „Jede Epoche hat ihre säkulare Religion, eine perverse Imitation des Christentums.“ Heute sei dies die „Religion der Humanität“ als Teil eines großen Projekts, mithilfe internationaler Regeln und Institutionen so zu regieren, dass die Nationen ihre Souveränität verlieren und ihre Territorien zu bloßen Regionen einer homogenisierten Welt verkommen.

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